Burg- und Schlossanlagen
Das Peiner Land blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück, in der sich seine Befestigungen in zahlreichen Schlachten bewährt haben. Anfang des 13. Jahrhunderts führte Gunzelin von Wolfenbüttel erfolgreich Krieg gegen den Bischof von Hildesheim um die damalige Grafschaft Peine. Von 1260 bis 1803 ist Peine im Besitz des Hochstifts Hildesheim. Zeugen dieser turbulenten Jahrhunderte sind Befestigungsanlagen wie die Peiner Burg, deren Überreste heute besichtigt werden können.
Burgpark Peine
Am Amthof
31224 Peine
1998 wurde der verwilderte Amtmann-Ziegler-Garten am Rand des Peiner Schlossbergs archäologisch untersucht. Dabei legte man Gebäude- u. Mauerreste der alten Peiner Burg frei und entkrautete die 6000 qm große Grünanlage.
Die erste Erwähnung fand die Burg im Jahr 1130. In den folgenden wechselvollen Jahrhunderten wurde sie mehrfach um- oder ausgebaut, bis 1816 das letze Schlossgebäude abgerissen wurde.
Heute bietet der Burgpark seinen Besuchern einen erstklassigen Überblick über die Ausgrabungen und die Peiner Altstadt. Schautafeln informieren über Ausgrabungsobjekte und die Geschichte der Peiner Burg. Mehrmals pro Jahr finden Open-Air-Feste zu unterschiedlichen Themen auf der Anlage statt.
